Translationsallianz

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Was ist Translation?

 

Translationale Forschung bildet die Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und der klinischen Entwicklung. Neueste Ergebnisse der Grundlagenforschung sollen so auf kurzen Wegen zu neuen Therapien oder Diagnoseverfahren für Patienten führen. Und gleichzeitig werden Fragen, die bei der klinischen Arbeit entstehen von Grundlagenforschern bearbeitet.

 

 

 

News

21.02.2011

Den tödlichen Keimen auf der Spur

Experten aus aller Welt treffen sich am 3. März zum „Day on Deadly Killers“ am HZI

Die Erreger gefürchteter Seuchen wie Cholera, Milzbrand, Tollwut und AIDS stehen im Mittelpunkt eines Symposiums, zu dem sich Wissenschaftler aus aller Welt am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) versammeln. Beim „Day on Deadly Killers“ am 3. März geht es um  den aktuellen Stand der Infektionsforschung. Experten aus Europa, den USA und Asien stellen ihre Forschungsergebnisse vor – und diskutieren, wie neue Therapieansätze gegen Infektionskrankheiten aussehen könnten.

 

Zu den geladenen Sprechern gehören der renommierte US-Wissenschaftler Dr. Henry F. Chambers vom General Hospital in San Francisco und der niederländische Forscher Professor Albert D.M.E. Osterhaus von der Rotterdamer Universität. Henry Chambers ist Spezialist für antibiotikaresistente Krankenhauskeime, während Albert Osterhaus für seine Forschung an Grippevieren weltweite Bekanntheit genießt. Der „Day on Deadly Killers“ (Ein Tag über tödliche Keime) beginnt um 14:00 Uhr im Forum des HZI und endet gegen 19:30 Uhr.  

 

„Wir freuen uns sehr, diese bekannten und anerkannten Infektionsforscher zu dieser Veranstaltung am HZI begrüßen zu dürfen“, sagt Dr. Sabine Kirchhoff, Koordinatorin der HZI-Doktorandenschulen, die das Symposium ausrichten. Für die Doktoranden des HZI seien Kontakt und Gedankenaustausch mit internationalen Wissenschaftlern sehr wichtig. „Es liegt uns viel daran, dass die jungen Wissenschaftler auch über den Tellerrand der eigenen Forschung hinausblicken  und bereits zu Beginn ihrer Karriere internationale Netzwerke knüpfen können.“

 

Infektionskrankheiten verursachen ein Viertel aller Todesfälle weltweit und stellen ein ernstes globales Gesundheitsproblem dar. Zusätzlich erschweren zunehmende Resistenzen gegen Wirkstoffe, fehlende Therapieansätze und eine sinkende Impfbereitschaft die Bekämpfung der Erreger.   Alle interessierten Bürger sind eingeladen, sich einen Tag lang gemeinsam mit einem Fachpublikum intensiv mit den verschiedenen Aspekten der Infektionsforschung zu beschäftigen, mitzudiskutieren und Fragen zu stellen. Sämtliche Vorträge werden in englischer Sprache gehalten. Um eine kostenlose Anmeldung wird gebeten. Dort finden Sie auch das vollständige Programm zur Veranstaltung.  

 

Das Symposium findet im Rahmen der internationalen Doktorandenausbildung „HZI Graduate School“ statt, einer gemeinsamen Doktorandenschule des HZI, der Medizinischen Hochschule Hannover, der Technischen Universität Braunschweig und der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Diese Vortragsreihen, in denen renommierte Experten über wichtige Themengebiete aus der Infektionsforschung referieren, werden bereits zum siebten Mal am HZI abgehalten.

 

 

Zur HZI Pressemitteilung

17.10.2017