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Was ist Translation?

 

Translationale Forschung bildet die Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und der klinischen Entwicklung. Neueste Ergebnisse der Grundlagenforschung sollen so auf kurzen Wegen zu neuen Therapien oder Diagnoseverfahren für Patienten führen. Und gleichzeitig werden Fragen, die bei der klinischen Arbeit entstehen von Grundlagenforschern bearbeitet.

 

 

 

News

25.01.2012

Mit Stammzellen Nervenschäden heilen

Die Boehringer Ingelheim Stiftung unterstützt PD Dr. Christine Radtke, Wissenschaftlerin der Medizinischen Hochschule Hannover, bei Forschungen zur Nervenregeneration

Privatdozentin Dr. Christine Radtke, Oberärztin der Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), wurde für das Perspektiven-Programm „Plus 3" der Boehringer Ingelheim Stiftung ausgewählt. Die Stiftung fördert die 35-jährige selbstständige Nachwuchsgruppenleiterin zunächst für zwei Jahre mit 350.000 Euro. Im Falle einer positiven Zwischenevaluation kann sich die Summe um 168.000 Euro für ein weiteres Jahr auf 518.000 Euro erhöhen.

 

Die Medizinerin untersucht, ob ins Blut intravenös applizierte Stammzellen, die aus Fettgewebe isoliert werden, die Regeneration von geschädigten Nerven fördern können. Dazu beobachtet sie am Nagermodell, wie Axone und Myelin geschädigter Nerven im peripheren Nervensystem (Ischias-Nerven) regenerieren. Die Wissenschaftlerin hatte bereits zuvor herausgefunden, dass Stammzellen, die direkt in die Nervenverletzung implantiert werden, die Regeneration fördern. Sie forscht schon seit Jahren in diesem Bereich und diese Förderung ist eine Fortsetzung ihrer bisherigen Erfolge.

 

Privatdozentin Dr. Christine Radtke studierte Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover, der Yale University School of Medicine, New Haven, und der Harvard Medical School, Boston. An allen drei Hochschulen arbeitete sie auch. Seit 2003 ist sie an der Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der MHH tätig, die Professor Dr. Peter M. Vogt leitet.

 

Mit ihren Förderprogrammen und Wissenschaftspreisen unterstützt die 1977 errichtete Boehringer Ingelheim Stiftung exzellente Forschung in den Fächern Medizin, Biologie, Chemie und Pharmazie. Für das Perspektiven-Programm „Plus 3" wählt die Stiftung herausragende Nachwuchsgruppenleiter und -leiterinnen der medizinischen, biologischen und chemischen Grundlagenforschung aus. Ziel des Programms ist es, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler darin zu unterstützen, das eigene Forschungsprofil weiterzuentwickeln und die Berufbarkeit für eine Professur zu erlangen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei Privatdozentin Dr. Christine Radtke, MHH-Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Tel. (0176) 1532-3683, E-Mail: radtke.christinemh-hannover.de.

 

Informationen zur Stiftung und zum „Plus 3"-Programm unter www.boehringer-ingelheim-stiftung.de oder über Jürgen Lösch, Referent Kommunikation, Boehringer Ingelheim Stiftung, Telefon 06132 / 89 8525, E-Mail: communicationsbifonds.de.

V. i. S. d. P.: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der MHH 

 

Zur MHH Pressemitteilung

19.10.2017