Translationsallianz

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Was ist Translation?

 

Translationale Forschung bildet die Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und der klinischen Entwicklung. Neueste Ergebnisse der Grundlagenforschung sollen so auf kurzen Wegen zu neuen Therapien oder Diagnoseverfahren für Patienten führen. Und gleichzeitig werden Fragen, die bei der klinischen Arbeit entstehen von Grundlagenforschern bearbeitet.

 

 

 

News

18.09.2012

Nationale Kohorte: Teilnehmer aus Stade gesucht

Mobiles Untersuchungszentrum zur Erfassung des Gesundheitszustandes der deutschen Bevölkerung vor Ort in Stade

Das Institut für Biometrie, Epidemiologie und Informationsverarbeitung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) führt in Stade gemeinsam mit dem Bremer Institut für Epidemiologie und Präventionsforschung (BIPS) sowie mit Unterstützung des Gesundheitsamtes Stade und der Kassenärztlichen Vereinigung in Stade eine epidemiologische Langzeitstudie durch.

 

Die Erhebung ist Teil einer groß angelegten deutschlandweiten Studie, die unter anderem von der Helmholtz-Gemeinschaft, verschiedenen Universitäten und der Leibniz-Gemeinschaft durchgeführt wird. Diese sogenannte „Nationale Kohorte“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Insgesamt werden die Wissenschaftler 200.000 Studienteilnehmer – Männer und Frauen im Alter von 20 bis 69 Jahren – aus verschiedenen Regionen Deutschlands einladen, befragen und untersuchen, um genetische und umweltbedingte Risikofaktoren zu identifizieren. Ziel ist es, ein umfassendes Bild des Gesundheitszustandes der in Deutschland lebenden Bevölkerung zu ermitteln und neue Strategien für die Risikoerfassung, Früherkennung und Prävention von häufigen Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs, neurodegenerative und respiratorische Erkrankungen sowie Infektionen zu entwickeln. Die Erkenntnisse sollen helfen, die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu verbessern.

 

An der Nationalen Kohorte sind deutschlandweit 18 Studienzentren beteiligt. Da diese primär in städtischen Ballungszentren liegen, soll mit einem mobilen Studienzentrum die Bevölkerung außerhalb der Großstädte wie beispielsweise in Stade eingeschlossen werden. Die Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Biometrie, Epidemiologie und Informationsverarbeitung der TiHo sind es, Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Studie zu gewinnen und die Durchführbarkeit der Untersuchungen vor Ort zu testen.

 

In dem mobilen Untersuchungszentrum werden Ärzte Blutdruck, Puls, Körpergröße und Gewicht messen und Proben wie Blut, Urin, Stuhl oder Speichel entnehmen. In einem Fragebogen erfassen sie Aspekte der Gesundheit sowie Lebensumstände und -gewohnheiten. Die Teilnehmer werden zufällig ausgewählt und zur freiwilligen Teilnahme eingeladen. Die Daten werden in einer Studiendatenbank gesammelt und unter Einhaltung der Vorgaben des Datenschutzgesetzes in pseudonymisierter Form erfasst.

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

25.07.2017