Translationsallianz

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Was ist Translation?

 

Translationale Forschung bildet die Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und der klinischen Entwicklung. Neueste Ergebnisse der Grundlagenforschung sollen so auf kurzen Wegen zu neuen Therapien oder Diagnoseverfahren für Patienten führen. Und gleichzeitig werden Fragen, die bei der klinischen Arbeit entstehen von Grundlagenforschern bearbeitet.

 

 

 

News

18.02.2011

Neues Medizinzentrum in Hannover

Stärkung des Medizinstandortes Hannover

Ab Mitte April entsteht im Medical Parc auf dem ITEM-Gelände in Groß-Buchholz das neue klinische Studienzentrum „Hannover Center of Translational Medicine (HCTM)“. Dort sollen mit Hilfe von Patienten und gesunden Probanden noch nicht zugelassene Medikamente, Impfstoffe und Implantate geprüft und so schneller für den Markt fertig gestellt werden. Ziel ist es, den Medizinstandort Hannover im Wettbewerb um klinische Studien zu stärken.

Nach der Fertigstellung, die für Anfang 2013 geplant ist, wird es gemeinsam durch die Medizinische Hochschule (MHH), das Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) sowie das Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) betrieben. Mit dem HCTM und ihren bereits bestehenden Strukturen decken die drei Partner in Zukunft die komplette Bandbreite klinischer Studien ab - von ersten Verträglichkeitsprüfungen bis zu Testreihen mit mehreren Hundert Patienten.

Der von Bund und Land finanzierten, rund 40 Millionen Euro teure und 6000 Quadratmeter große Neubau soll 60 Betten erhalten und auf dem neuesten technologischen Stand sein. So ist etwa ein „Imaging-Center“ vorgesehen, in dem mit modernsten bildgebenden Verfahren gearbeitet werden soll. Mittelfristig werden im neuen Komplex bis zu 120 Ärzte, Wissenschaftler und medizintechnische Angestellte arbeiten.

 

 

Zur "Hannover.de" Pressemitteilung

17.08.2017