Translationsallianz

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Was ist Translation?

Translationale Forschung bildet die Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und der klinischen Entwicklung. Neueste Ergebnisse der Grundlagenforschung sollen so auf kurzen Wegen zu neuen Therapien oder Diagnoseverfahren für Patienten führen. Und gleichzeitig werden Fragen, die bei der klinischen Arbeit entstehen von Grundlagenforschern bearbeitet.

 

 

 

DIE TRAIN-PARTNER IM ÜBERBLICK

TRAIN ist ein interdisziplinärer Verbund, in dem Infrastruktur und Know-how aus Mathematik, Biologie, Chemie, Pharmazie, Medizin, Tiermedizin und Informatik eng miteinander verzahnt sind.

Diese Vielfalt deckt die gesamte biomedizinische Entwicklung von den Grundlagen bis zur Anwendung ab und wird völlig neue Möglichkeiten in der Biomedizin generieren. Das Besondere ist der Gedankenaustausch in zwei Richtungen: Grundlagenforscher lernen von Medizinern und können so ihre Arbeit an klinisch relevanten Problemen ausrichten. Mediziner erfahren von neuen Möglichkeiten, die sich aus der biomedizinischen Forschung für die Praxis ergeben.

 

Das Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) bietet Auftragsforschung rund um das Thema "Gesundheit des Menschen" an. Dies beinhaltet Krankheitsvorbeugung, die Erforschung neuer diagnostischer Methoden und Therapiekonzepte, toxikologische Forschung sowie vorklinische und klinische Zulassungsuntersuchungen. Die Qualitätssicherung bei der Herstellung von Arzneimitteln (die sogenannte „Good Manufacturing Practice – GMP“) und die Erfahrung mit klinischen Studien sind essenzielle Grundelemente bei der Entwicklung neuer Therapien und Wirkstoff e. Ein Schwerpunkt sind beispielsweise klinische Studien für Allergien und Atemwegserkrankungen wie Asthma oder Raucherhusten.

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (LUH) stellt in TRAIN mit der Naturwissenschaftlichen Fakultät seine große Expertise in chemisch-biologisch orientierter Wirkstoffforschung zur Verfügung. Dies beinhaltet neben der Synthese-Chemie, Infektions- und Anti-Tumorforschung auch die Isolierung undIdentifizierung neuer Wirkstoffe, speziell aus Pflanzen. Zusätzlich liefern die biotechnologischen und ingenieurwissenschaftlichen Institute das Wissen für die technische Umsetzung der Ergebnisse aus der Grundlagenforschung.

Logo HZI

Am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig untersuchen Wissenschaftler die Mechanismen von Infektionen und deren Abwehr. Zu verstehen, was Bakterien oder Viren zu Krankheitserregern macht, ist der  Schlüssel zur Entwicklung neuer Medikamente und Impfstoffe. Die Schwerpunkte der Wissenschaftler am HZI liegen in der Impfstoffforschung, der Immunologie, der Naturstoffforschung sowie in der Strukturbiologie.

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) ist eine weltweit renommierte Einrichtung in den Bereichen Organ- und Stammzelltransplantation und verfügt über eine umfassende Gewebebank. Durch die umfangreichen  Transplantationsprogramme an der MHH – und die damit verbundenen Komplikationen für das Immunsystem der Patienten – ist die klinische Erforschung von Infektionskrankheiten ein bedeutender Schwerpunkt. Sie ist wissenschaftlich die erfolgreichste deutsche medizinische Hochschuleinrichtung (DFG-Ranking 2009) und klinisch das leistungsfähigste Uniklinikum in der  Maximalversorgung.

Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) steht für langjährige Kompetenz in der Veterinärmedizin. Sie ist eine bedeutende wissenschaftliche Institution, die moderne Wissenschaft mit universitärer Tradition verbindet. Forschung an der TiHo steht für Forschung am und für das Tier – und letztendlich damit auch für den Menschen. Dies wird besonders in der Zoonoseforschung deutlich, in der sich Infektionsmedizin von Mensch und Tier begegnen.

Die Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (TU BS) ist die älteste Technische Universität Deutschlands. An ihr vereinen sich technisch-mathematisches Wissen der Ingenieure und klassische und molekulare Biologie. Wissenschaftler im Biozentrum der TU Braunschweig sind spezialisiert auf mikrobielle, genetische und zellbiologische Forschung und profitieren vom Forschungsportfolio einer Volluniversität: Ihnen steht das Wissen der Ingenieure für neue bioinformatische Forschungsansätze zur Verfügung, die sich in TRAIN entfalten sollen.

05.09.2010