Translationsallianz

Translationsallianz





Was ist Translation?

 

Translationale Forschung bildet die Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und der klinischen Entwicklung. Neueste Ergebnisse der Grundlagenforschung sollen so auf kurzen Wegen zu neuen Therapien oder Diagnoseverfahren für Patienten führen. Und gleichzeitig werden Fragen, die bei der klinischen Arbeit entstehen von Grundlagenforschern bearbeitet.

 

 

 

TRAIN ZENTREN

In der "Translationsallianz in Niedersachsen" bündeln forschungsstarke niedersächsische Universitäten, Kliniken, außeruniversitäre Zentren und Unternehmen ihr Wissen und ihre Infrastrukturen auf dem Gebiet der Biomedizin. Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung sollen durch die Arbeit dieses Netzwerkes schnellstmöglich ihren Weg zum Patienten finden – in Form von neuen Diagnose-, Therapie- und Präventionsverfahren.

 

Durch die Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) gehen aus diesen Kooperationen neue Zentren und Einrichtungen hervor. Diese Translationszentren schließen die Lücke zwischen Grundlagenwissenschaften und klinischer Praxis – für eine vollständige medizinische Entwicklungskette in Niedersachsen.

 

Zu den TRAIN Zentren zählen:

TWINCORE

Am TWINCORE in Hannover arbeiten Forscher des TWINCORE, der MHH und des HZI in verschiedenen Disziplinen gemeinsam an Fragen aus der Infektionsforschung. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Klinik für die Entwicklung neuer Therapien und Diagnoseverfahren.

 

 

 

Braunschweig Integrated Centre of Systems Biology

Am Braunschweig Integrated Center of Systems Biology (BRICS) vereinen die TU Braunschweig und das HZI ihre Kompetenzen auf den Gebieten der Systembiologie und Bioinformatik. Ziel ist es, durch ein Wechselspiel von mathematischen Modellen und Experimenten komplexe biologische Prozesse besser verstehen und vorhersagen zu können.

Clinical Research Centre Hannover

Das Clinical Research Center Hannover (CRC Hannover) ist ein bundesweit einzigartiges medizinisches Forschungszentrum, das von drei Partnern – dem Fraunhofer ITEM, der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) – genutzt wird. Im CRC Hannover werden Frühphase- und Proof-of-Concept-Studien durchgeführt, um neue Wirkstoffe und Therapiekonzepte auf ihre Sicherheit und Wirksamkeit zu prüfen. Zudem nutzt das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung das CRC Hannover als Studienzentrum für die »NAKO Gesundheitsstudie«, die größte deutsche Bevölkerungsstudie.

Niedersächsisches Wirkstoffzentrum

Das Niedersächsische Wirkstoffzentrum ist eine Kooperation verschiedener Forschungseinrichtungen und umfasst drei Zentren: das Zentrum für Biomolekulare Wirkstoffe (BMWZ), das Zentrum für Wirkstofforschung und funktionelle Genomik (DRFG) und das Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik (PVZ). In diesen Zentren suchen und entwickeln Wissenschaftler durch chemische und biologische Naturstoff-Forschung neue Wirkstoffe gegen Infektionen und Tumore. Dazu arbeiten die Leibniz Universität Hannover, die TU Braunschweig und das HZI Seite and Seite.  

18.10.2017