Translationsallianz

Translationsallianz





What is translation?

 

Translational research represents the interface between basic research and clinical development. The goal is to enable the latest findings from basic research to lead to new therapies or diagnostic procedures for patients in the shortest of times. At the same time, questions that arise during the clinical practice are fed back to basic research for systematic analysis.

 

 

 

News

23.09.2013

Gemeinsam gegen Hepatitis-Viren

Deutsch-kanadische Partnerschaft: Helmholtz-Alberta Initiative wird auf die Infektionsforschung ausgeweitet

Drängende Fragen zu Infektionskrankheiten gemeinsam beantworten: Das ist das Ziel einer neuen Kooperation zwischen der Universität von Alberta (UofA) und der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Forschungspartnerschaft wurde heute auf dem Campus des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig  besiegelt, HZI-Geschäftsführer Prof. Dirk Heinz und UofA-Vizepräsident Prof. Lorne Babiuk unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung.  Damit weiten die Partner ihre Zusammenarbeit im Rahmen der „Helmholtz-Alberta Initiative“ (HAI) aus, die 2009 im Bereich Energie und Umwelt begonnen wurde.

 

Die Kooperation, die unter dem Namen „Helmholtz-Alberta Initiative- Infectious Disease Research“ (HAI-IDR) läuft, ermöglicht es den Institutionen, sowohl vom wissenschaftlichen Know-how der Partner, als auch von deren Infrastruktur zu profitieren. Zu Beginn des Projekts dreht sich dabei alles um von Hepatitis-Viren ausgelöste Infektionen, die zu einer schrittweisen Zerstörung der Leber führen und oft tödlich enden. Weltweit leiden über eine halbe Milliarde Menschen unter einer Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) oder dem Hepatitis C-Virus (HCV).

 

Die Entwicklung von Impfstoffen gegen Hepatitis B wird ein Schwerpunkt der neuen Forschungsallianz sein, weil die Therapie einer chronischen Erkrankung schwierig ist. Darüber hinaus steht auch die Suche nach neuen antiviral wirksamen Medikamenten und prophylaktischen Impfungen gegen das  Hepatitis C-Virus auf der Agenda.

 

Ebenso bedeutsam wie die Zusammenarbeit in der Forschung ist das integrierte Ausbildungs- und Trainings-Programm, das die deutsch-kanadische Kollaboration langfristig verankert. Davon erhoffen sich die Partner, dass weitere Projekte entstehen und so die Zusammenarbeit zukünftig das gesamte Feld der Infektionskrankheiten umspannen kann. „Damit schaffen wir eine wichtige Voraussetzung, um gegenüber künftig auftretenden Infektionskrankheiten gewappnet zu sein“, sagt Prof. Dirk Heinz, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des HZI.

 

Einen ersten Vorgeschmack auf die zukünftige Zusammenarbeit liefert am Dienstag, 24. September 2013, ein Vortrag zum Thema  Impfstoffforschung von Prof. Lorne Babiuk, dem Vizepräsidenten der University von Alberta, und eine anschließende Gesprächsrunde zwischen ihm und Nachwuchswissenschaftlern des HZI.

 

Neben dem HZI und der Universität von Alberta sind auch das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), das TWINCORE Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung und das Helmholtz-Zentrum München / Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (HMGU) Teil des Verbundes.

 

 

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung:

Am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) untersuchen Wissenschaftler die Mechanismen von Infektionen und ihrer Abwehr. Was Bakterien oder Viren zu Krankheitserregern macht: Das zu verstehen soll den Schlüssel zur Entwicklung neuer Medikamente und Impfstoffe liefern.

Website des HZI

17.11.2017