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Translational research represents the interface between basic research and clinical development. The goal is to enable the latest findings from basic research to lead to new therapies or diagnostic procedures for patients in the shortest of times. At the same time, questions that arise during the clinical practice are fed back to basic research for systematic analysis.

 

 

 

News

09.09.2014

Richtfest für das Braunschweiger Systembiologie-Zentrum BRICS

Richtfest am Zentralcampus der TU Braunschweig

Das Braunschweiger Systembiologie-Zentrum BRICS – eine Einrichtung der Technischen Universität Braunschweig und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung – hat heute, 09.09.2014, das Richtfest für seinen Forschungsneubau gefeiert. In dem Neubau sollen Mikroorganismen untersucht werden, die Infektionen auslösen oder zur Herstellung von Wirkstoffen genutzt werden können.

Der Forschungsbau wird voraussichtlich Ende 2015 auf dem Zentralcampus der TU Braunschweig am Rebenring fertiggestellt. Die Baukosten in Höhe von 25 Millionen Euro werden zu je 50 Prozent vom Land Niedersachsen und von der TU Braunschweig finanziert. Als künftige Nutzer ziehen dann fünf Institute der TU Braunschweig aus den Fakultäten für Lebenswissenschaften, Informatik und Maschinenbau und zwei Abteilungen des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung ein. Insgesamt werden dort 80 Labor- und 180 Büroarbeitsplätze zur Verfügung stehen. In dem Gebäude wird aber nicht nur geforscht, sondern es wird auch für die Lehre genutzt. Im Erdgeschoss befinden sich zwei Seminarräume für insgesamt 80 Studierende, ein EDV-Übungsraum mit 30 Computerarbeitsplätzen für die theoretische Ausbildung im Bereich Systembiologie und Bioinformatik sowie ein voll ausgestatteter Laborpraktikumsraum zur praktischen Ausbildung im Bereich Molekularbiologie, Biotechnologie und Biochemie.

Der Präsident der TU Braunschweig Prof. Jürgen Hesselbach betonte in seinem Grußwort anlässlich des Richtfestes: „Ich freue mich, dass das BRICS, dessen wissenschaftlicher Fokus einen wichtigen strategischen Forschungsschwerpunkt der TU Braunschweig repräsentiert, mit dem Forschungsneubau eine hervorragende Infrastruktur erhält. Zudem ist das Zentrum für Systembiologie ein gelungenes Beispiel für die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Region.“

„Der Neubau des Zentrums für Systembiologie mit Gesamtkosten in Höhe von 25 Mio. Euro ist eines der größeren Landesbauvorhaben in der Region Braunschweig“, so Finanzminister Peter-Jürgen Schneider in seiner Rede. „Das Land leiste damit einen wichtigen Beitrag zur Standortentwicklung zukunftsträchtiger Technologien in der Region Braunschweig/Hannover“, so Schneider weiter. An die Adresse der am Bau Beteiligten richtete Minister Schneider seinen Dank: „Als Finanzminister freue ich mich natürlich ganz außerordentlich, dass sich die Baumaßnahme dank Ihres großen Einsatzes und der konstruktiven Zusammenarbeit im Zeit- und genehmigten Kostenrahmen befindet.“

„Bereits jetzt zählt unsere Region mit ihren Hochschulen und exzellenten Forschungseinrichtungen zu den großen und innovativen Wissensregionen in Europa“, hob Oberbürgermeister Ulrich Markurth hervor. „Mit dem Bau des BRICS gewinnen unsere Forschungseinrichtungen weiter an Ansehen in der Welt der Wissenschaft. Das bringt die Stadt im wichtigen Werben um die besten Köpfe wieder ein gutes Stück weiter und macht Braunschweig für hochqualifizierte Forscher, Fach- und Führungskräfte noch interessanter.“

Hintergrund zum Forschungsbau:

In zentraler Lage der Technischen Universität Braunschweig entsteht auf 3900 m² Nutzfläche ein Neubau mit Anforderungen an ein modernes Forschungsgebäude. Das Gebäude selbst besteht aus vier massiven Vollgeschossen in Stahlbeton. Eine metallverkleidete Technikzentrale über dem dritten Obergeschoss rundet das Bild nach oben hin ab.

Der Haupteingang des Gebäudes wird von Süden durch einen Fassadenrücksprung betont. Ein zweiter Zugang zum BRICS ist vom Rebenring aus vorgesehen. Die Labore orientieren sich in den Geschossen nach Norden, zum Rebenring, die Büroräume nach Süden.

Im Erdgeschoss finden zusätzlich die Seminar-, Übungs-, und Praktikumsräume Platz. Foyer und Kommunikationsflächen bieten in allen Geschossen Raum für Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer.

Unterzugsfreie Stahlbetonflachdecken erlauben eine flexible Grundrissgestaltung, die jederzeit an den Bedarf von Lehre und Forschung hinsichtlich der Raumgrößen und der technischen Ausrüstung angepasst werden kann.

In der horizontal durch keramische Bänderung gegliederten Fassade wird neben den ortstypisch vorgesehenen Mauerwerksklinkern ein Wechselspiel zwischen transparenten und opaken Glasfassadenelementen stattfinden. Das Bauvorhaben wird in Bauherreneigenschaft des Staatlichen Baumanagements Braunschweig durchgeführt.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der TU Branschweig

25.07.2017