Proteinkomplex für den Hepatitis C-Viruseintritt in Leberzellen aufgeklärt

Nach wie vor sind über 70 Millionen Menschen chronisch mit dem auf die menschliche Leber spezialisierten Hepatitis C-Virus infiziert. Mit antiviralen Medikamenten kann die Infektion inzwischen gut behandelt werden.

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Gängige Desinfektionsmethoden töten zuverlässig Chikungunya Viren ab

Unser Klima verändert sich und damit auch die Verbreitungsgebiete von Infektionskrankheiten. Erkrankungen, die noch bis vor wenigen Jahren als reine Tropenkrankheiten galten, dringen inzwischen bis nach Europa vor. Einer dieser tropischen Erreger ist das Chikungunya Virus, das bislang vor allem in Afrika, Indien und der Karibik verbreitet war.

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Langkettige Fettsäuren beeinflussen nicht die Bildung von Gedachtnis- und regulatorischen T-Zellen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Infektionsimmunologie des TWINCORE haben gemeinsam mit Partnern der University of California (USA), der McGill University (Kanada) und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig gezeigt, dass der Abbau langkettiger Fettsäuren keinen erkennbaren Einfluss auf die Bildung und Funktion regulatorischer T- und Gedächtniszellen hat. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt im Fachjournal „Cell Metabolism“.

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Entwicklung eines QSAR-basierten Vorhersagewerkzeugs

Das übergeordnete Ziel des Projekts »RespiraTox« ist die Entwicklung eines QSAR-basierten Modells und anwenderfreundlichen Werkzeugs, mit dem das Potenzial einzelner Chemikalien und Gemische zur Reizung der menschlichen Atemwege zuverlässig vorhergesagt werden kann.

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TiHo beruft Influenza-Expertin

Professorin Dr. Gülsah Gabriel, Forschungsgruppenleiterin am Heinrich-Pette-Institut, wird in Hannover und Hamburg forschen.

Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) hat Professorin Dr. Gülsah Gabriel auf die W3-Professur für „Virale Zoonosen – One Health“ berufen. Professorin Gabriel wird für diese Position zusätzlich durch das Leibniz-Professorinnenprogramm der Leibniz-Gemeinschaft „Leibniz – Beste Köpfe“ gefördert.

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Neuer diagnostischer Ansatz für Meningoenzephalitis durch Biomarker in der Hirnflüssigkeit

Wissenschaftler des TWINCORE konnten zeigen, dass Infektionen mit dem Varizelle zoster Virus von einem ganz charakteristischen Spektrum an Stoffwechselprodukten im Hirnwasser begleitet werden, durch das sich VZV Infektionen von vergleichsweise harmlosen Enteroviren zuverlässig unterscheiden lassen. Die Forscher der Arbeitsgruppe Biomarker für Infektionskrankheiten veröffentlichten ihre Ergebnisse kürzlich im Journal of Neuroinflammation und legten damit den Grundstein für einen neuen, schnelleren diagnostischen Ansatz bei Meningoenzephalitis.

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Schneller vom Labor zum Patienten: Initiative von Fraunhofer, Helmholtz und Hochschulmedizin fördert Pilotvorhaben im Gesundheitsbereich

Bei der Entwicklung neuer Medikamente und Medizintechnik klafft eine Lücke zwischen der Entdeckung neuer potenzieller Wirkstoffe und Produkte und der Weiterentwicklung zu Arzneimitteln und Medizingütern durch die Industrie. Die Fraunhofer-Gesellschaft und die Helmholtz-Gemeinschaft haben gemeinsam mit der Deutschen Hochschulmedizin nun die Proof-of-Concept-Initiative ins Leben gerufen. Sie fördert die Translation von innovativen, vielversprechenden Forschungsvorhaben.

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Wie Herpesviren das Immunsystem austricksen

HZI-Forscher decken auf, wie ein Tumorvirus gezielt ein Protein seines Wirts für die Infektion nutzt

In den meisten Fällen gelingt es dem Immunsystem, Krankheitserreger wie Bakterien und Viren zu erkennen und erfolgreich zu eliminieren. Doch die Familie der Herpesviren hat sich dem Immunsystem hervorragend angepasst: Ihre Mitglieder schaffen es, nach der Infektion lebenslang im Körper ihres Wirtes zu verbleiben. Ein Forschungsteam des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) hat kürzlich entdeckt, dass ein Protein des sogenannten Kaposi-Sarkom-assoziierten Herpesvirus (KSHV) – einem krebserregenden Virus – eine Komponente des Immunsystems für die eigenen Zwecke nutzt. Dies ermöglicht es dem Virus, seinen Wirt erfolgreich zu infizieren. Ihre Ergebnisse eröffentlichten die Forscher im Fachjournal PLOS Pathogens.

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Innovative klinische Studie: Ein erfolgreicher Schritt für die COPD-Forschung

Eine klinische Studie am Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM konnte durch die Gabe eines Kombinationspräparats der Firma Novartis (Indacaterol/Glycopyrronium) neben der Verbesserung der Lungenfunktion einen deutlich positiven Effekt auf die Herzfunktion von COPD-Patienten nachweisen. Die Ergebnisse der Studie sind jetzt im renommierten Journal »The Lancet Respiratory Medicine« veröffentlicht.

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Neuer Behandlungsansatz für Hepatitis E Infektionen bei Schwangeren

Hepatitis E Virus-Infektionen verlaufen in den meisten Fällen unauffällig und gelten unter Medizinern als unterschätzte Krankheit. Die Zahl der weltweiten Infektionen wird auf 20 Millionen Infizierte pro Jahr geschätzt. In unseren Breiten werden vorrangig Menschen mit geschwächter Immunabwehr krank. In Asien und Afrika ist jedoch ein anderer Genotyp verbreitet, der eine ernste Bedrohung für eine ganz besondere Bevölkerungsgruppe ist: Schwangere. Eine von vier Schwangeren stirbt dort in Folge einer Hepatitis E Infektion. Wissenschaftler des TWINCORE haben nun untersucht, worin die Unterschiede der regionalen Hepatitis E Typen liegen, um Behandlungsansätze gegen diese für Schwangere hochgefährliche Variante zu erforschen. Mit ihren Untersuchungen haben sie zunächst ein Zellmodell entwickelt, mit dem sie Wirkstoffe auf ihre Eignung als Hepatitis E Medikament testen können. Das Projekt wurde vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) gefördert.

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